Kult on Tour – Borderfly wagen den Sprung

Gepostet am Aktualisiert am

Borderfly – sollte man sich merken

Im Rahmen des Clubfestivals Kult on Tour gaben die Jungs von Borderfly ihre Bühnenpremiere und spielten ihr erstes Konzert im ausverkauften Panic Room in Essen. Ihr kennt die Band gar nicht, dann solltet ihr auf das kommende Debut-Album definitiv nicht verzichten.
Namen wie Breaking Benjamin, Stonesour oder Disturbed schwirren einem im Kopf, sobald die Band rund um Sänger Manuel Demann ihre Instrumente in die hand nimmt und beginnt zu spielen.

So ganz am Rande zum Verständnis: Borderfly sind eine vierköpfige Band aus dem schicken Düsseldorf, 2 Brüder gemischt mit 2 Freunden. Und fertig ist eine Band gegründet, die auf harten Rocksound und anspruchsvolle Riffs zurückgreift. Jedoch immernoch tanzbar und potentiell groupietauglich.
Alzu viel ist zur Bandgeschichte nicht zu sagen, da die Jungs noch am Anfang ihrer Karriere stehen und herausfinden wollen, ob Sie die Massen begeistern können. Das sollen die ersten beiden Konzerte zum Jahresbeginn zeigen. Rechtzeitig wurden einige Tage vorher die letzten Vocals eingesungen, T-Shirts für den Merchstand gedruckt und nochmal ordentlich Zeit im Probenraum verbracht, um im Panicroom abzuliefern.

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Location klein und fein, Publikum samt Familienmitgliedern und Freunden definitiv gespannt und anspruchsvoll. Die Jungs wollten ja auch nicht versagen, schon gar nicht, wenn 3/4 der Menschen weiblich sind. Zur Akustik kann man nur sagen, dass es nunmal ein kleiner Laden war und nicht unbedingt mit der Lanxessarena vergleichbar ist, dementsprechend war es für den ein oder anderen Gast an diesem Abend merklich zu laut. 21.30h Showtime.
Verhalten und schüchtern lächelnd betraten Borderfly die Bühne. Nachdem sich jeder der Jungs an sein Instrument klammerte, fielen nach den ersten Vocals auch langsam die Hemmungen und man begann mit dem Publikum zu spielen und die feiernde Menge miteinzubeziehen. My Coma hieß der erste Song des Abends, gefolgt von Travel back in Time, das Publikum feierte.
Den Titel Forgive Forget, den man zumindest bei Youtube schon das ein oder andere mal angeklickt hat, durfte selbstverständlich nicht fehlen und es konnten sogar einige Besucher textsicher mitsingen.
Fight Again (der persönliche Favorit an diesem Abend) entpuppte sich als Magnet und auch die letzte Reihe tanzte sich nun alles von den Rippen. Man verbindet schon mit dem Titel des Liedes einige kleine persönliche Momente, in denen man immer wieder aufsteht und nochmal kämpft. Des weiteren wurden Fly, Deadlock und Break my fall gespielt und irgendwie dachte man sich, warum ist das Konzert denn schon vorbei? Kleine Anekdoten und verträumte Blicke rundeten den ersten Auftritt der Düsseldorfer hervorragend ab.

Danke für einen wunderschönen ersten Auftritt Manuel Demann, Geritt Uffmann, Thomas Neitzel, Tim Uffmann und Eric Timann (der Typ hat den Ton abgemischt)

Wer die Jungs verpasst hat bzw Bock auf ehrliche Livemusik hat, sollte am 06. Februar ins Düsseldorfer Spilles huschen.

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Auf Bald

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