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Olli Schulz & Band ownen das Bielefelder Publikum und liefern fulminanten Tourabschluss im Ringlokschuppen

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Sowas wollte Olli als Titel doch lesen, oder? Ist aber was Wahres dran.

Nach Frühjahrs- und Festival-Tour hatten Olli Schulz und seine Band, bestehend aus Gisbert zu Knyphausen (Bass), Dennis Becker (Gitarre), Kat Frankie (Backing Vocals), Arne Augustin (Keyboard) und Ben Lauber (Schlagzeug), im Herbst nochmal Bock. Und wir auch. Es musste mal wieder nicht lange überlegt werden, ob wir die Reise in die ostwestfälische Metropole Bielefeld am 08.11.2015 antreten sollten. Und wir wurden selbstverständlich nicht enttäuscht! Der Ringlokschuppen ist ohnehin eine tolle Venue, bei der sich in Sachen Ablauf und Freundlichkeit des Personals noch einige etwas abschauen können und wo wir in unserer Vergangenheit stets auf ein äußerst entspanntes Publikum getroffen sind. Das war auch dieses Mal nicht anders: Es war ein nettes, bunt gemischtes Publikum vertreten – vom Teenie bis hin zum Mittvierziger mit „Olli Schulz Superfan“-Shirt in dezentem Gelb war alles dabei.

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Wie schon von der Frühjahrstour gewohnt, gab es keinerlei Vorband und um kurz nach 20 Uhr betraten die Protagonisten des Abends die Bühne. Erkältet und etwas angeschlagen war Olli, ließ sich davon aber nicht den Tourabschluss versauen und während der Show merkte man davon echt nicht das Geringste. Auch eine verstimmte Gitarre, die „…nicht mal für Bielefelder Verhältnisse ausreiche“, tat seiner derbe guten Laune keinen Abbruch. Die große Begeisterung und der Spaß auf der Bühne übertrugen sich schnell auf das Publikum und es wurde eine kurzweiliger und echt starker Gig an diesem Abend.

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Bei Ollis Konzerten bekommt man ja grundsätzlich immer ein gesamtes Entertainment-Paket geboten, was dieses Live-Erlebnis zu einem ganz Besonderen macht. Neben der Musik gab er als leidenschaftlicher Geschichtenerzähler wieder liebenswerte und humorvolle Anekdoten aus seinem Leben zum Besten, denen immer ein bestimmter Zauber innewohnt und die nicht zuletzt zeigen, dass er über sich selbst lachen kann. Die Stories wirken nie aufgesetzt oder langweilig und verleihen seinen Shows insgesamt einen ganz besonderen Charme. Dass ihm die Nähe zum Publikum sehr wichtig ist, unterstrich nicht nur ein nicht vorhandener Bühnengraben, sondern die gesamte Interaktion mit dem Publikum erfolgte sozusagen auf Augenhöhe, sei es nun durch Rate-Spielchen oder Tanzeinlagen auf der Bühne mit ein paar Leuten aus dem Publikum. Darüber hinaus zeigte er später große Geduld am Merch-Stand, wo jeder noch so schwachsinnige Selfie- und Autogrammwunsch mit einem Lächeln erfüllt wurde. Die Kombination aus allem macht ihn vor allem eins: Unfassbar sympathisch.

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Musikalisch gab es eine Reise durch alle Alben. Ältere Werke wie beispielsweise Wenn die Music nicht so laut wär, Ich dachte, Du bist es oder Ich kenn‘ da ein wurden dargeboten sowie Stücke der aktuellsten Platte wie Als Musik noch richtig groß war, Phase oder So muss es beginnen. Freudentränen vergossen wir beinahe, weil Rückspiegel und Der kleine Bär ihren Weg auf die Setlist gefunden hatten, ebenso wie Feelings aus der Asche, welches den grandiosen Schlusspunkt der Tour und einem absolut gelungenen Abends bildete.

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Im nächsten Jahr hat Olli so einiges vor. Es soll ein neues Album in 2016 aufgenommen werden, was uns wirklich wahnsinnig freut und auf das wir jetzt schon sehnsüchtig warten. Anfang des Jahres gibt er sich nach der Auszeit aber zunächst wieder dem TV-Rummel hin und wird mit Jan Böhmermann die Talkshow Schulz & Böhmermann schmeißen. Als große Anhänger des Sanft & Sorgfältig-Formats blicken wir auch diesem total gespannt entgegen. Ja, wir wollten Tickets für eine der ersten Aufzeichnungen. Nein, wir waren nicht erfolgreich. Die f5-Taste an unseren Tastaturen hat ordentlich gelitten, aber es half alles nix – alle Tickets waren innerhalb gefühlter 2 Sekunden vergriffen.

Ein fetter Kuss und ein herzliches Dankeschön jedenfalls für die tollen Stunden in Bielefeld! Wir hoffen, dass Olli seine Erkältung mittlerweile los ist und nach der Tour zwei Tage durchschlafen konnte 😉

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GLORIA und Support-Act Ben Galliers (be)geisterten in der Weststadthalle Essen

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Jaja, ein besseres Wortspiel ist uns nicht eingefallen und eigentlich dem Auftritt der beiden Bands auch nicht würdig, aber… Ach, lest einfach weiter. Immerhin die Band, über die wir in der laaangen Geschichte unseres Blogs wahrscheinlich am häufigsten berichtet haben.

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Für den 16.10.2015 hatten sich GLORIA in der Weststadthalle in Essen angekündigt und da wir ja ganz schreckliche Wiederholungstäter in sämtlichen Belangen sind und uns bekanntlich so oft wie nur eben möglich zu diversen anstehenden Konzerten besuchen, war der Termin frühzeitig im Kalender geblockt. Die Autobahnen waren zum Ferienende in NRW und gleichzeitigem Ferienbeginn in Niedersachsen und so jedenfalls wahnsinnig angenehm… nicht. Na gut, immerhin hatten die Herren vorher auf Facebook angekündigt, wirr und nackt auf die Bühne zu kommen.

Jedenfalls war das beste Wetter, um sich mal wieder auf ein nettes Konzert zu verkriechen und so der drohenden Herbstdepression den Kampf anzusagen. Dass das klappen würde, war uns irgendwo von Vornherein klar – wir sind ja gar nicht voreingenommen. Bierchen, Zigaretten und das Grinsen im Gesicht also eingepackt und auf in die Weststadthalle.

In den Abend startete Ben Galliers. Kein ganz Unbekannter in Essen, hatte er doch vor einigen Jahren, nachdem er aus seiner Heimat Großbritannien nach Deutschland gekommen war, mal für Rot-Weiß Essen auf dem Platz gestanden. Und in der Hinsicht waren wir zunächst mal eins: Sehr gespannt. Denn ein ehemaliger Fußballprofi, der Musik macht… Diesen Gedanken konnten wir zunächst in unserem Kopf nicht so recht vereinen.* Umso toller, wenn man so umgehauen und mitgenommen wird. Mit Ben und Felix traten nur zwei der eigentlich vierköpfigen Band an, dem spärlichen Platz im Tourbus sei Dank. Aber es wurde liebevoll die Bühne dekoriert mit Foto und selbstgemaltem Bild von Christian und Jonas, die auf der Tour nicht mit dabei sein konnten. Sehr putzig.

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Sie hinterließen mit ihrer Musik trotz dezimierter Anzahl der Bandmitglieder bei uns einen echt bleibenden Eindruck. Die zwei performten einige Songs ihrer Platte Calm Seas Don’t Make Good Sailors, die wir nun auch in den Händen halten. Das zunächst etwas scheue Publikum taute schnell auf und es schien, als wären nicht nur wir mitgerissen worden – zumindest machte es bei der gemeinsamen Gesangseinlage den Eindruck, die aufgenommen und geloopt wurde und somit alle Gäste als Hintergrundchor Teil eines Songs wurden. Vor allem aber hat es uns der Song Harmony angetan, der in den letzten Tagen das ein ums andere Mal in der Dauerschleife lief. Essen war hoffentlich eine der angenehmeren Städte für sie auf der Tour (und auch wirklich stimmungstechnisch vor Stuttgart ;-)), denn sie haben es wirklich verdient. Ihre charmante und humorvolle Art sorgte immer wieder für Lacher und auch durch diverse Rückkopplungen ließen sie sich nicht beeindrucken.

Nach kurzer Umbaupause betraten die nicht weniger charmanten Herren von GLORIA die Bühne und begannen ihr Set zunächst mit dem Song Der Pilot, welcher sich perfekt für den Anfang perfekt eignete. Im Sommer waren wir noch neugierig, wie sich die Songs im Fullband-Arrangement machen würden und hatten hohe Erwartungen. Die wurden ganz und gar nicht enttäuscht. Schon nach dem ersten Song schauten wir uns an und wussten gleich, was die andere dachte: Das wird hier heute Abend sehr, sehr gut. Und das sollte sich bewahrheiten.

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Im Laufe der Show wechselten sich schnellere und ruhigere Songs ab und so gab die Setlist ein in sich sehr stimmiges Bild ab. Songs des Debüts GLORIA und der diesjährigen Platte Geister hielten sich insgesamt die Waage. Man kann ja immer maulen, dass ein bestimmter Song nicht gespielt wird, aber wir waren eigentlich total zufrieden. Über Haut, unserem Lieblingssong des neuen Albums, haben wir uns genauso gefreut wie über Neu beginnen. Letzterer passt vor allem irgendwie gerade sehr gut zu unserer Endzwanziger Krise. Das mal so am Rande.

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Insgesamt betrachtet kamen die Songs sehr kraftvoll daher (Wir hätten da so ´ne Idee: Wie wär’s mit Live-Mitschnitten von der Tour? ;-)). Wer auf den ersten Konzerten der Endlich kombinieren-Tour vor zwei Jahren dabei war, wird auf der diesjährigen Tour vielleicht wie wir festgestellt haben, dass sich eine gewisse Routine eingestellt hat und vieles jetzt sehr viel lockerer und eingespielter wirkt.

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Der Abend lebte neben der tiefsinnigen Musik natürlich auch von den Entertainment-Qualitäten von Klaas und Mark, die zwischen den Songs immer wieder Anekdoten zum Besten gaben. Da sie ja jetzt Licht besitzen in Form von Cluesos Lichttechniker, wird Klaas auf der Tour von ihm gezwungen, ein T-Shirt von ebendiesem unter seinem Hemd tragen und reckte es zu „Werbezwecken“ kurz in die Menge. Zudem wären sie neulich beim Durchzappen darüber gestolpert, dass ein Song von ihnen bei Berlin Tag & Nacht gespielt wurde und nur darauf gewartet wird, dass einer der Laien dieser Reality-Seifenoper einen Song rausbringt, um damit die dümmste Circus HalliGalli-Szene ever damit zu hinterlegen. Jo, darauf warten wir auch. Nicht, dass wir davon jetzt übermäßig Ahnung hätten, aber Jan Leyk bietet sich dafür doch irgendwie auch schon an, oder?

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Aber es wurden auch emotionalere Töne angeschlagen. Vor Eigenes Berlin wird kurz erläutert, dass es nicht immer leicht ist, sich in einer neuen Stadt, einem neuen Umfeld zurechtzufinden. Die zweite Zugabe und somit der Schlusspunkt des Konzerts wurde mit Gute Nacht, bis morgen gesetzt, welcher einer Freundin der Band, Claudia Kotter, gewidmet wurde. Sie setzte sich bis zu ihrem Tod an Sklerodermie für Organspende ein und gründete zur Aufklärung den Verein Junge Helden. Absolute Gänsehaut. Das Buch von ihr, was dem Song den Namen gab, findet ihr im Übrigen hier.

Wir möchten uns jedenfalls ganz herzlich für den absolut perfekten Abend bedanken!

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Ab zum Ticketdealer eures Vertrauens: Ein paar Termine stehen in den nächsten Wochen noch an.

23.10.2015 Münster, Skaters Palace
24.10.2015 Hamburg, Uebel & Gefährlich (ausverkauft)
25.10.2015 Hamburg, Uebel & Gefährlich
12.11.2015 Rostock, Helgas Stadtpalast
13.11.2015 Leipzig, WERK2 – Kulturfabrik Leipzig e. V. (ausverkauft)

Setlist (korrigiert uns, wenn da was nicht stimmt)

1. Der Pilot
2. Ohne Träume
3. Schwaches Gift
4. Stolpersteine
5. Endlich kombinieren
6. Eigenes Berlin
7. Solange du mich lässt
8. Warten
9. Das, was passiert
10. Haut
11. Kreis
12. Neu beginnen

Erste Zugabe

13. Geister
14. Zu vage
15. Wie sehr wir leuchten

Zweite Zugabe

16. Gute Nacht, bis morgen

 

* Und Kugelblitz Ailton war mit seinem Über-Song Sensation an unserer Einstellung wahrscheinlich nicht ganz unschuldig.

Glück muss man mal haben – GLORIA beim Bremen Vier-Vorspiel am 03.08.2015

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Manchmal muss man halt doch den Hörer in die Hand nehmen, so dachte ich, als ich mich in der letzten Woche an die Strippe hing und mich daran versuchte, bei Bremen Vier Gästelistenplätze für ein exklusives Vorspiel von Gloria zu ergattern. Siehe da – das Glück war mir tatsächlich direkt hold! Zwei Minuten später hatte ich das „Go“ vom äußerst netten Mitarbeiter von Bremen Vier. Ich war wirklich angenehm überrascht, angesichts der Tatsache, dass es nur insgesamt um die 10 Gewinner geben sollte, die jeweils mit einem Anhängsel antanzen durften.

Am 03.08. ging es somit für uns um kurz vor 18 Uhr zum Sender. Da konnte man das gute Wetter draußen auch mal verschmähen und zu „Kellerkindern“ werden, egal. Vom vorherigen Arbeitsmodus noch nicht ganz runter und den quälenden Gedanken „Oh mein Gott, schaffen wir’s überhaupt pünktlich?!“ noch nicht gänzlich abgelegt, ging es schon hoch ins Bremen Vier-Studio, welches natürlich im vierten Stock im Gebäude der kleinsten Rundfunkanstalt der Bundesrepublik aufzufinden ist.

Nach kurzer Studioführung betraten wir das kleine Wohnzimmer, welches die nächste Dreiviertelstunde unser Konzertsaal sein sollte. In der anonymen Masse untergehen war bei 20 Leutchen jedenfalls nicht drin, wie Sänger Klaas wenig später auch noch selber anmerkte. Und wir waren sau gespannt auf ein paar Songs des neuen Albums. Die Single Geister waberte ja schon seit 8-12 Wochen durch die deutsche Radiolandschaft, bevor der Song letztlich vor kurzem endlich als Single erschien. Das gleichnamige Album wurde vorgestern auf den Markt gebracht und die erste Singleauskopplung machte auch vorher schon Bock auf mehr:


Lange mussten wir nicht auf Mark, Klaas & Co. warten, die an diesem Abend ein kleines Akustik-Set zum Besten geben würden und sich an diesem Abend ganz handzahm präsentierten, man sei ja hier schließlich nicht bei Circus HalliGalli. Mark (an dem Abend Akustik-Gitarre und Backing Vocals) und Klaas (Gesang) sind ja durch diverse andere Projekte schon bestens bekannt, das brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnen. Unterstützt wurden sie von einem Teil ihrer Live-Band, die sich an Keyboard und Percussion bedienten.

Wie die beiden verlauten ließen, sei dies das erste Mal, dass die neuen Songs vor Leuten gespielt werden, die nicht zum Freundes- oder Familienkreis gehören – wobei, so genau könne man das ja gar nicht sagen: Mark kommt schließlich aus Bremen und vielleicht ergab sich da ja noch die ein oder andere Verästelung… Zum Reinkommen wurde aber mit einem Stück der letzten Platte gestartet – Warten. Darauf folgten dann auch schon einige Lieder der neuen Platte: Kreis, wovon seit geraumer Zeit eine Live-Version auf YouTube zu finden ist:


Natürlich wurde auch Geister als aktuelle Single zum Besten gegeben. Unser Favorit an diesem Abend war aber definitiv Haut – ein echt ganz wundervoller Song, der uns im Akustik-Gewand besonders ansprach. Der Arbeitstitel hiervon war anfangs wohl gänzlich anders, über den sie den Mantel des Schweigens warfen – das hätte uns ja doch noch interessiert, aber nun gut 😉 Videos der Session von Kreis und Haut findet ihr glücklicherweise auf der Bremen Vier-Homepage. Überzeugt Euch selbst unter: http://www.radiobremen.de/bremenvier/musik/videos/gloria378.html

Wir glauben, dass Neu beginnen noch gespielt wurde, sind uns aber irgendwie nicht mehr so ganz sicher. Zum Abschluss gab es das Cover einer „total unbekannten Band“, der man doch auch in Deutschland zu Aufmerksamkeit verhelfen und Wind unter den Flügeln verleihen muss und es auf diesem Wege gerne macht. Gemeint war Enjoy the silence von Depeche Mode, welches sie in der Vergangenheit schon des Öfteren darboten. Auf jeden Fall merkte man ihnen die große Leidenschaft zur Musik und die Freude, diese zusammen zu fabrizieren, definitiv an. Zum Glück werden ihre Werke seit ca. 2 Jahren auch mit der Öffentlichkeit geteilt, was zuvor lange Zeit ja nicht der Fall war.

Zwischen den Songs wurde selbstverständlich auch ein wenig gequatscht und die beiden Protagonisten zeigten sich dabei wie gewohnt sympathisch und humorvoll. So erfuhren wir, dass die beiden ihre Songs sowohl allein im dunklen stillen Kämmerlein als auch zusammen im Verbund schreiben. Es sind nicht unbedingt autobiographische Themen, die ihre Songtexte behandeln, sondern menschliche und gesellschaftliche Themen, die jeden Einzelnen betreffen und in denen sich jeder irgendwo wiederfinden kann. Mit einem Augenzwinkern erzählen sie, dass der Prozess derart aussieht, dass Ideen untereinander ausgetauscht werden, woraufhin das große Hauen und Stechen zwischen den beiden beginnt und das Loch der Demütigung sehr tief gegraben werden muss, damit der andere da nicht mehr alleine rauskommt, um die eigenen Songtextideen durchzukriegen. Da fällt auch öfter mal der Spruch: „Das ist ja schlimmer als Achim Reichel.“

Zwar bestand wohl kein großer Druck, das zweite Album so schnell nachzuschießen, sie hatten aber persönlich an sich den Anspruch, den eingeschlagenen Pfad weiterzugehen und den altbekannten roten Faden weiterzuverfolgen. Schon beachtlich, dass sie, obwohl sie zusätzlich so viel um die Ohren haben, schon 2 Jahre nach dem Debüt ein zweites, wieder phänomenales Album rausbringen. Das schaffen selbst viele andere „hauptberufliche“ Bands nicht.

Nach insgesamt 6 Songs verließen wir zufrieden den kleinen, nach dem Mini-Gig extrem aufgeheizten Raum. Wie Klaas und Mark kürzlich in einem Interview bemerkten, sind ihre Lieder dafür gemacht, in sie einzutauchen und für die Dauer in ihnen zu verweilen – Chapeau, bei den an diesem Abend gespielten Songs und mit dem gesamten Album haben sie das absolut erfüllt! Nachdem die Combo mit dem ersten Album viele überrascht hat, birgt der Nachfolger weniger Überraschungsmomente. Es schließt vom gefühlvollen Setting an das erste Werk an, sie bleiben sich und ihrem Sound treu und das ist absolut perfekt so. Wenn es nicht sogar auf diesem Album noch besser gelingt als auf dem ersten.

Die Melodien sind eingängig, die Songtexte sind unserer Meinung nach wieder wundervoll emotional, sensibel und klug, ohne dabei zu pathetisch zu klingen oder Phrasendrescherei zu betreiben. Gesungen mit passender berührender, teilweise melancholisch, heiserer Stimme. Sie behandeln Gefühle, Verletzlichkeit, Träume, Ängste, Hoffnung und schaffen es auf beeindruckende Art und Weise, daran zu erinnern, was im Leben wirklich wichtig ist und welche Fragen man sich stellen sollte. Für uns das perfekte Album zum innehalten, Augen schließen, sich berühren lassen und die Welt einfach mal rechts und links vorbeirauschen lassen, um sich danach ebendiesen Fragen zu widmen.

Vielen lieben Dank jedenfalls für diesen entzückenden und besonderen Abend an Bremen Vier und natürlich an GLORIA! Nach dem Akustik-Gig haben wir, wie Gloria auch, ordentlich Bock auf die „laute“ Tour im Herbst diesen Jahres.

Die Bremen Vier-Vorspielwochen gehen im Übrigen noch weiter. In der nächsten Woche werden Madsen zu Gast sein und auch BOY werden sich noch die Ehre geben. Versucht Euer Glück – es ist ein echt tolles Erlebnis. Informationen gibt es hier: Bremen Vier-Vorspielwochen

Da wir bekanntlich Wiederholungstäter sind, haben wir Tickets für die GLORIA-Tour selbstverständlich schon im Schrank liegen. Wir können sie nur wärmstens empfehlen und sie sind im Herbst bestimmt auch in Eurer Nähe anzutreffen. Die Venues sind nicht allzu riesig, also lohnt es sich wohl, schnell zuzugreifen:

01.10.2015 Kulturzentrum Lagerhaus, Bremen
02.10.2015 Stadtgarten, Erfurt
03.10.2015 Strom, München
04.10.2015 Chaya Fuera, Wien
09.10.2015 Gloria, Köln
10.10.2015 Pavillon, Hannover
11.10.2015 Wizemann, Stuttgart
16.10.2015 Weststadthalle, Essen
17.10.2015 Sankt Peter, Frankfurt
18.10.2015 Astra, Berlin
23.10.2015 Skaters Palace, Münster
24.10.2015 Grünspan, Hamburg
12.11.2015 Helgas Stadtpalast, Rostock
13.11.2015 Werk 2, Leipzig
14.11.2015 Moritzhof, Magdeburg

Tickets gibt’s hier und auch hier.

Aktuelle Informationen findet ihr auf der Homepage und der Facebook-Seite der Band:
http://gloriamusik.de/
https://www.facebook.com/hoertgloria

Herzensangelegenheit – Frank Turner & The Sleeping Souls in Luxemburg

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„Let’s grab life by the throat and then live it to pieces.“

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An diese Zeile aus dem Song Poetry of the Deed von Folk-Rock und Punk Singer-Songwriter Frank Turner dachten wir wohl, als ebendieser vor einigen Monaten einen Termin mit seinen Sleeping Souls im „den Atelier“ in Luxemburg veröffentlichte. Wir mussten somit nicht lange überlegen und die Tickets waren schon ein paar Monate im Vorfeld gekauft, obwohl der Weg bis nach Luxemburg Stadt satte 300 km für Nina und 500 km für Tiffi zählte. Den Großteil davon bewältigten wir zum Glück gemeinsam. Aber alles egal, für uns war klar, dass es sich definitiv lohnen würde. Zuletzt gesehen hatten wir den selbstbetitelten „skinny half-arsed English country singer“ mit den Sleeping Souls in Viersen beim Eier mit Speck Festival 2014 bzw. beim Highfield 2014 in der Nähe von Leipzig, seitdem nunmehr fast auch schon ein Jahr vergangen ist. Es wurde also mal wieder Zeit.

Die Auftritte von Frank Turner, ob nun solo oder mit den Sleeping Souls, sind uns in den letzten Jahren ganz besonders ans Herz gewachsen und somit zu einer wahren Herzensangelegenheit geworden. Zum ersten Mal live gesehen beim Hurricane 2010, ließen wir von da an schon so einiges stehen und liegen und nahmen diverse Touren so mit, wie es nur eben gerade möglich war. Aber das alles war und ist es sowas von Wert! Zweifelsohne ist Frank mit seinen eingängigen und von Grund auf ehrlichen Texten einer unserer allerliebsten Singer-Songwriter, der einfach nur absolut bodenständig geblieben ist, trotz seines mittlerweile großen Erfolgs (vor allem in seinem Heimatland).

Den Rucksack geschultert und den Schlafsack im Gepäck ging es am 04.06. zunächst in die Eifel, wo eine liebe Freundin sich bereit erklärte, uns für die Nacht zu beherbergen (in diesem Sinne lieben Dank an Susanne, die Britta, Nina und mich aufgenommen hat und auch noch den Fahrdienst übernommen hat :)). Beim Atelier lief alles mehr als relaxt ab: Der Einlass startete pünktlich und sowohl Publikum als auch Personal waren total entspannt. Zudem waren wir nicht die einzigen, die eine relativ lange Anreise auf sich genommen haben – neben vielen Gästen aus Deutschland und Frankreich waren auch so einige Briten anwesend. Pünktlich um 20:30 Uhr trat der Support Act Dreamcatcher auf die Bühne, von denen wir bislang noch nie etwas gehört hatten. Support Acts sind manchmal ja wirklich müßig, aber die Jungs haben Spaß gemacht und die Stimmung gehoben. Die Meute ließ sich jedenfalls zu dem ein oder anderen Singalong hinreißen.

Nach kurzer Umbaupause traten dann endlich Frank Turner & The Sleeping Souls auf die Bühne und starteten postwendend mit dem in Deutschland wohl bekanntesten Songs Recovery. Das Publikum war sofort da, tanzte und sang (brüllte?!) aus vollen Kehlen jede einzelne Zeile mit. Diese Atmosphäre lieben wir einfach auf den Gigs – es ist immer wieder beeindruckend, wie textsicher der Großteil der Besucher auf diesen Konzerten ist. Man fühlt sich immer gleich in sauguter Gesellschaft.

Frank Turner & The Sleeping Souls

Die Textsicherheit wurde bei nahezu allen Songs zelebriert – nur bei den bislang unveröffentlichten Songs war es logischerweise etwas verhaltener. Frank „ermahnte“ uns, auch den neuen Songs Aufmerksamkeit zu schenken, anstatt in dem Moment zu quatschen oder sich ein neues Bier zu besorgen. Wir haben zumindest niemanden entdeckt, der dies getan hat 😉 Get Better war einer der Songs, der vor einigen Wochen von ihm persönlich in Umlauf gebracht wurde, quasi als Entschuldigung dafür, dass die Veröffentlichung des neuen Albums sich länger hingezogen hat als gedacht. Seit heute ist das Release Datum des neuen Albums Positive Songs For Negative People aber bekannt, welches am 7. August 2015 auf den Markt kommen wird. Auch die erste Singleauskopplung The Next Storm wurde an dem Abend beim stets aufmerksamen Publikum getestet – ein wahnsinnig guter Song, der gute Laune versprüht. Auf das neue Album sind wir jedenfalls mehr als gespannt. Während sein vorheriges Werk Tape Deck Heart von düsteren und melancholischen Songtexten lebte, wird das kommende Album einen positiven und wesentlich hoffnungsvolleren Vibe besitzen (wie der Albumtitel ja auch schon aussagt). Folgend ein Video aus Luxemburg von The Next Storm von Rebekka W.:

Neben neuen Songs wurden selbstverständlich auch die „Gassenhauer“ wie The Road, Photosynthesis oder If Ever I Stray zum Besten gegeben. In einem kleinen, ruhigeren Solo-Part spielte er den Opener des neuen Longplayers The Angel Islington, welcher thematisch an das letzte Stück Broken Piano von seinem vorangegangen Album anschließt. Besonders gefreut haben wir uns auch über die Rarität Wisdom Teeth – ein echt toller Song, den er in der letzten Zeit nur selten live gespielt hat. I Am Disappeared, von uns auch gerne als ein Über-Lied bezeichnet, schloss den Solo-Teil wie auch schon bei der letzten Tour derart ab, dass die Sleeping Souls inmitten des Songs wieder einstieg. Auf jeder Show immer wieder ein absoluter Gänsehautfaktor. Hier mal ein kleiner Einblick von Nina (leider nicht komplett):

Nach einer knapp 2-stündigen energiegeladenen Show markierte Four simple Words als letzte Zugabe das Ende des Gigs und gab uns noch einmal den allerletzten Rest. Frank ließ es sich nicht nehmen, ein Bad in der Menge zu nehmen und ordentlich die Crowd zu surfen und ließ sämtliche Gäste letztlich mit einem fetten Grinsen und vielfach triefendnass zurück.

Bei so viel Lob wollten wir zeitweise auch einfach nur Regenbögen kotzen – wir hoffen, ihr verzeiht uns diese übertriebenen Lobeshymnen, die wir aber dennoch komplett gerechtfertigt finden! Wenn ihr solche Art von Musik mögt und Frank Turner & The Sleeping Souls noch nie live gesehen habt, macht es gefälligst. Alle anderen, die schon einmal auf einem solchen Gig zugegen waren, wissen eh wovon wir reden. Die bodenständigen und unfassbar sympathischen Briten sind einfach immer wieder ein Highlight und wir werden auch die kommende Tour sehr gerne wieder mitnehmen.

Sämtlich Infos zu Tour-Terminen, dem neuen Album und allem anderen, findet ihr auf http://frank-turner.com/. Wir jedenfalls fiebern jetzt schon dem Release entgegen und können’s kaum erwarten.

Unser herzlichstes Dankeschön an Frank, Matt, Nigel, Ben und Tarrant für Auftritt 1682!

Nina und Tiffi

Zauberhafte Abende mit Gisbert zu Knyphausen & der Kid Kopphausen Band

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Gisbert zu Knyphausen und die Kid Kopphausen Band gaben sich unter anderem im Bremer Lagerhaus und im Bahnhof Langendreer in Bochum die Ehre, wo wir ausnahmsweise mal getrennt voneinander im Einsatz waren – aber wir waren uns einig: Es war für uns beide ganz zauberhaft!

Es fällt uns wirklich nicht leicht, die Konzerte in Worte zu fassen… Nicht zuletzt bedingt dadurch, dass das Songwriting von Gisbert wirklich etwas ganz Besonderes ist und wir immer das Gefühl haben, dem mit unseren Worten nicht mal ansatzweise gerecht werden zu können. In seinen Texten jongliert er auf eine so lyrische und gefühlvolle Art und Weise mit der deutschen Sprache, die in der heutigen Zeit unserer Meinung nach so ziemlich einzigartig ist. Dem stehen auch die Songtexte in der damaligen Kombination mit Nils Koppruch nichts nach, die seinerzeit unter dem Namen Kid Kopphausen für Furore sorgten. Bis zu dem plötzlichen und immer noch unfassbaren Tod des ehemaligen Fink-Frontmanns. Diese Tour war nun die letzte, die unter dem Beinamen „Kid Kopphausen“ stattfand, was natürlich verständlich ist, aber dennoch ein seltsam bedrückendes Gefühl weckt.

Gisbert und die Kid Kopphausen Band berührte uns mit einer bunte Mischung der Songs von Kid Kopphausen und den Songs aus Gisberts zwei Soloalben („Gisbert zu Knyphausen“ und „Hurra! Hurra! So nicht.“). Mit „Staub und Gold“ war zudem ein Cover von Nils Koppruch dabei. Der Draht zum Publikum war sofort da und jeder Song wurde frenetisch von den Gästen bejubelt – und das vollkommen zu recht. Singer-Songwriter haben es in Bremen ja nicht immer so leicht, umso toller war die Reaktion des Publikums. Zeitweise ließen wir uns von der Melancholie einlullen, besonders „Kräne“, ohnehin schon eines unserer Lieblinge, hat es uns in der Live-Version nur noch mehr angetan – einfach grandios. Nachstehend besagte Version von der diesjährigen Tour in Freiburg von DiscorporateRec:

Aber auch Songs, die nach vorne gingen, wurden zum Besten gegeben, die das Publikum begeisterten. Wir haben wirklich lange überlegt, aber rückblickend fällt es uns schwer, einzelne Songs wirklich hervorzuheben, weil an dem Abend einfach alles insgesamt perfekt war und einfach gepasst hat. Alles hat sich letztlich zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügt.

Es ärgert uns tierisch, dass wir es beide nicht zum diesjährigen Heimspiel Knyphausen schaffen, welches mittlerweile auch bereits komplett ausverkauft ist. Memo an uns: Nächstes Jahr direkt vormerken. Gisbert kündigte weiterhin auf der Tour ein neues Album an, worauf man sich definitiv freuen darf. Wir sind gespannt und freuen uns jetzt schon riesig drauf!

Ein großes Dankeschön für die zauberhafte Zeit auf den Gigs und auf bald,
Nina und Tiffi

Unfuckingfassbare Stimme – Jesper Munk in Osnabrück

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Zugegeben ist uns der vor wenigen Jahren als Wunderknabe und Teenieschwarm betitelte Jesper Munk vorher noch nicht untergekommen. Zumindest nicht bewusst. Na gut, aus dem typischen BRAVO-Alter sind wir auch wirklich raus (auch wenn wir uns meistens nicht unbedingt so verhalten). Daher war es eine typische Spontanentscheidung: Konzertplakat gesehen, kurz mal reingehört, für sehr gut befunden, am 18. April ab zum Gig in die beschauliche Kleine Freiheit in Osnabrück und mal sehen, was der „German Wunderknabe“ aus München so hergibt.

Als wir die Kleine Freiheit betraten, war diese bereits gut gefüllt. Der Support-Act Nick and the Roundabouts war bereits auf der Bühne und anders als man bei dem Bandnamen vielleicht vermuten lässt, besteht die Band lediglich aus zwei Mitgliedern. Sie erzeugten mit Gitarre, Banjo und Mundharmonika unter der Meute eine gepflegte Lagerfeuer-Atmosphäre, die sichtlich zur Zufriedenheit bei dem alterstechnisch überaus gemischten Publikum führte. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal reinzuhören. Und falls sie sich mal in der Nähe befinden, sich die auch mal live anzuschauen, wenn einem nach guter, relativ ruhiger Singer-Songwriter Musik ist. Uns hat die Kombo jedenfalls überzeugt.

Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Bar für ein weiteres Bierchen und einer Zigarette betrat auch schon Jesper Munk samt seiner Band die Bühne und spielten einen munteren Mix aus Blues, Soul, Rock und Folk. Was soll man sagen? Meine Fresse, was für eine unfuckingfassbare Stimme!

Auf diese gehypten Begriffe wie „Wunderknabe“ geben wir nicht so viel (bzw. schreckt uns sowas generell irgendwie eher ab), aber schon nach den ersten drei Songs haben wir uns wahrlich gefragt, warum Jesper Munk bislang nur relativ kleine Venues im Land bespielt. Er hingegen war sichtlich überrascht, dass in Osnabrück überhaupt so viele anwesend waren und bedankte sich mehrfach überschwänglich dafür. Die Jungs sind allesamt super sympathisch und Jesper wirkte teilweise sogar etwas schüchtern auf der Bühne, wozu er nun wirklich so gar keinen Grund hat. Sie haben ihre Sache grandios gemacht, sich auch nicht durch dezentes Rauschen der Lautsprecher aus dem Konzept bringen lassen und große Spielfreude an den Tag gelegt. Gerade bei den ruhigeren Songs kroch uns die Gänsehaut buchstäblich bis in den Nacken. Und das ist weder gelogen, noch soll es übertrieben geschleimt klingen – war einfach so.

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Nach ca. 1 1/2 Stunden, die nach unserem Geschmack viel zu schnell vorbei waren, wurde das Publikum beim letzten Song „Drunk On You“ noch zum Mitsingen animiert, was eine ganz besondere Atmosphäre erzeugte – auch wenn wir uns persönlich beinahe gar nicht getraut haben, seine wunderbare Stimme durch unser Background-Gekrächze zu stören. Hier besagter Song bei TV Noir aus dem Jahr 2013:

Uns bleibt nur zu sagen, dass wir ihn wärmstens empfehlen können und dass wir uns gerne an seine Stimme ankuscheln möchten, wie wir später auf der Fahrt nach Hause mit seinem neuestem Werk „Claim“ im CD-Player feststellten (Merch-Opfer) 😉

Nehmt Eure Beine in die Hand, denn Jesper Munk ist im Sommer noch auf einigen Festivals anzutreffen und geht von Ende Oktober bis Mitte November nochmal auf Tour. Genaue Termine sind natürlich auf seiner Homepage zu finden und auch bei eventim wird einem wie immer geholfen:

http://jespermunk.de/#dates

http://bit.ly/eventim_jesper_munk

Nina & Tiffi

Mal was Neues und die Leidenschaft „zum Beruf“ machen

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      Ideen am Freitagabend sind doch irgendwie gut. Wobei, genau genommen wissen wir auch noch nicht so recht, ob die Idee wirklich gut ist. Aber Fakt ist: Hier entsteht ein neuer Blog von uns (Nina und Tiffi), die ihrer Leidenschaft nachgehen, um dem tristen Alltag zu entkommen: Konzerte. Berichte. Fotos. Im Osten, im Süden, aber vor allem im Westen und Norden.

Laut. Dreckig. Unanständig. Wir glauben, unser Schwein pfeift – bald geht’s hier richtig los, wir sind schon an einigen Sachen dran. Whoop whoop whay! Das hier ist natürlich noch nicht die optimale Darstellung – wir arbeiten dran 😉

Und das sind wir, mit viel Bier (nicht im Foto, das ist schon in unserem Blutkreislauf) auf dem Eier mit Speck-Festival im letzten Jahr:
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