Monat: Mai 2015

Dendemann – Dende wer?

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Daniel Ebel, ein Name, den man sich wieder in die grauen Zellen einprägen sollte. Der einstige Part von Eins Zwo war eine Zeit lang von der Bildfläche verschwunden. Man ahnt ja nichts böses, wenn man die öffentlich rechtlichen Sender doch gelegentlich einschaltet. Beim täglichen Abendritual, wird das kühle Blonde geöffnet, die Schrunden an den Füßen eingecremt und das NeoMagazin eingeschaltet. Ja, wir finden Jan Böhmermann großartig. Wie auch immer, die Fußmassage wurde unterbrochen, um positiv schockiert festzustellen, dass Dendemann zurück auf der Bildfläche ist. Unfassbar.

Irgendwie ist der immernoch genauso toll wie früher.

Jan Böhmermann gab Dendemann einen Job, eine Bühne und eine Band. Der musikalische Direktor hat zu seiner alten Form zurück gefunden und bespaßt von nun an jede Woche das vor Ort einbestellte Publikum, sowie die Millionen vor den Fernsehgeräten. Dendemann und die Freie Radikale schimpft sich die Showband, welche u.a. mit Hashtags wie #therappening, durch die Show führt. Zudem wird Alleinherrscher Jan Böhmermann musikalisch miteinbezogen.

Sowohl positive, als auch negative Kritik gibt es jede Woche für seine Darbietung. Wir fragen uns eigentlich nur eins: Machst du noch mal ein Album?…

Stumpf ist Trumpf war seine letzte Single, nun gut, ist jetzt auch ein paar Jahre her. Äh ja, 5, um es ganz genau zu nennen. Was hat Daniel Ebel in dieser Zeit gemacht? Wissen wir auch nicht, interessiert uns auch nicht. Wir erfreuen uns an der wöchentlichen Rappgemeinschaft Dende/Böhmi mit zeitweise politisch aversierten Texten oder sinnfreiem Gequatsche über Star Trek.

Wir können es nur schwer glauben, dass Deutschlands womöglich bester Rapper mit der unfassbar erotischen Stimme wieder zurück ist, aber wir freuen uns.Negative Kritik können wir nicht finden, wir hoffen nur, dass die Findungsphase bezüglich der Gesichtsbehaarung, bald ein Ende hat. Movember Ja, Junember nein

(Damit man weiß, wofür die Gebühren anfallen)

Mit einem freundlichen Yo Mama verbleiben wir

Tiffi & Nina

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Unfuckingfassbare Stimme – Jesper Munk in Osnabrück

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Zugegeben ist uns der vor wenigen Jahren als Wunderknabe und Teenieschwarm betitelte Jesper Munk vorher noch nicht untergekommen. Zumindest nicht bewusst. Na gut, aus dem typischen BRAVO-Alter sind wir auch wirklich raus (auch wenn wir uns meistens nicht unbedingt so verhalten). Daher war es eine typische Spontanentscheidung: Konzertplakat gesehen, kurz mal reingehört, für sehr gut befunden, am 18. April ab zum Gig in die beschauliche Kleine Freiheit in Osnabrück und mal sehen, was der „German Wunderknabe“ aus München so hergibt.

Als wir die Kleine Freiheit betraten, war diese bereits gut gefüllt. Der Support-Act Nick and the Roundabouts war bereits auf der Bühne und anders als man bei dem Bandnamen vielleicht vermuten lässt, besteht die Band lediglich aus zwei Mitgliedern. Sie erzeugten mit Gitarre, Banjo und Mundharmonika unter der Meute eine gepflegte Lagerfeuer-Atmosphäre, die sichtlich zur Zufriedenheit bei dem alterstechnisch überaus gemischten Publikum führte. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal reinzuhören. Und falls sie sich mal in der Nähe befinden, sich die auch mal live anzuschauen, wenn einem nach guter, relativ ruhiger Singer-Songwriter Musik ist. Uns hat die Kombo jedenfalls überzeugt.

Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Bar für ein weiteres Bierchen und einer Zigarette betrat auch schon Jesper Munk samt seiner Band die Bühne und spielten einen munteren Mix aus Blues, Soul, Rock und Folk. Was soll man sagen? Meine Fresse, was für eine unfuckingfassbare Stimme!

Auf diese gehypten Begriffe wie „Wunderknabe“ geben wir nicht so viel (bzw. schreckt uns sowas generell irgendwie eher ab), aber schon nach den ersten drei Songs haben wir uns wahrlich gefragt, warum Jesper Munk bislang nur relativ kleine Venues im Land bespielt. Er hingegen war sichtlich überrascht, dass in Osnabrück überhaupt so viele anwesend waren und bedankte sich mehrfach überschwänglich dafür. Die Jungs sind allesamt super sympathisch und Jesper wirkte teilweise sogar etwas schüchtern auf der Bühne, wozu er nun wirklich so gar keinen Grund hat. Sie haben ihre Sache grandios gemacht, sich auch nicht durch dezentes Rauschen der Lautsprecher aus dem Konzept bringen lassen und große Spielfreude an den Tag gelegt. Gerade bei den ruhigeren Songs kroch uns die Gänsehaut buchstäblich bis in den Nacken. Und das ist weder gelogen, noch soll es übertrieben geschleimt klingen – war einfach so.

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Nach ca. 1 1/2 Stunden, die nach unserem Geschmack viel zu schnell vorbei waren, wurde das Publikum beim letzten Song „Drunk On You“ noch zum Mitsingen animiert, was eine ganz besondere Atmosphäre erzeugte – auch wenn wir uns persönlich beinahe gar nicht getraut haben, seine wunderbare Stimme durch unser Background-Gekrächze zu stören. Hier besagter Song bei TV Noir aus dem Jahr 2013:

Uns bleibt nur zu sagen, dass wir ihn wärmstens empfehlen können und dass wir uns gerne an seine Stimme ankuscheln möchten, wie wir später auf der Fahrt nach Hause mit seinem neuestem Werk „Claim“ im CD-Player feststellten (Merch-Opfer) 😉

Nehmt Eure Beine in die Hand, denn Jesper Munk ist im Sommer noch auf einigen Festivals anzutreffen und geht von Ende Oktober bis Mitte November nochmal auf Tour. Genaue Termine sind natürlich auf seiner Homepage zu finden und auch bei eventim wird einem wie immer geholfen:

http://jespermunk.de/#dates

http://bit.ly/eventim_jesper_munk

Nina & Tiffi

Wir treten noch mal nach

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Ein 25-jähriges Jubiläum sollte man feiern…nicht.

Ein abschreckendes Beispiel lieferte uns Pleitegeier und Stimmungskiller Matthias Reim in den letzten Wochen. Sein perfides Video zum 25-jährigen Überleben von „Verdammt ich lieb‘ dich„, beeindruckte nicht nur das Aushängeschild von ZDFneo, den gebührenfinanzierten und zudem großartigen Fernsehmoderator Jan Böhmermann, sondern auch die Hipster-Clowns Joko und Klaas, die noch eine Schüppe drauflegten.

Ein viertel Jahrhundert quält uns Matthias Reim mit dem erlogenen Müll, der auf jeder Firmenfeier übergewichtige Herrschaften zum Disco-Fox animiert. „Das ist mein Lieblingslied“, ja genau. Das meinen wir.

Deshalb fragen wir uns, wann ist endlich Schluss damit? Muss Matthias Reim Kind Nummer 6 von Frau Nummer 5 in die Welt setzen, um sich in der Presse zu bewahrheiten? Der Schlagerkönig hat sich selbst das größte Geschenk gemacht, eine fantastische Darbietung seiner selbst, zusammengeschnitten in 3 Minuten Schwachsinn. Das weckt Aufmerksamkeit, vielleicht einige Shows im kommenden Jahr, ein zukünftiges Album…..und das alles zu einem unschlagbaren Sensationspreis von 299 €. Ihr findet das zu teuer? Wir finden es ist der absolute Burner.

Zusammenfassend möchten wir Matthias Reim für diesen Beitrag aufrichtig und von Herzen danken.

 

jubilaumsbox_offen_mit_inlayAnbei ein kleiner Vorgeschmack, aber das ist noch nicht alles. Wow!

 

Das Bestellformular liegt anbei, damit euer Matthias noch schneller zu euch kommt.

http://www.schlagerplanet.com/matthias-reim-limitierte-jubilaeumsbox/?utm_source=start_slider&utm_medium=660×440&utm_term=&utm_content=0&utm_campaign=mr.box

 

Verdammt, wir lieben euch

Tiffi & Nina

 

 

Gloria…ist das nicht?

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…ja genau.

Pro7-Liebling, Chaosmensch und Ex Giro-Hero Klaas Heufer-Umlauf macht Musik. Wie jetzt? Der kann mehr als Snickers frittieren? Kann er.

Zusammen mit dem Bremer Stadtmusikanten und Bassisten Mark Tavassol gründete er 2013 die Band Gloria. Vorab sollte man sagen, man (Frau) muss das mögen und sich drauf einlassen, sonst wird das nichts. Deutschsprachig liegt nicht jedem, jedoch begeistert der Fensehmoderator mit einer durchaus angenehmen Stimme und tiefgründigen Texten. Das Debütalbum der Band wurde durch eine hübsche kleine Tour untermalt, bei dieser sowohl Klaas, als auch Mark dem Publikum zeigten, wie ernst sie es meinen. Wir erwarteten keine groß Show. Doch alles kam anders.

Die Location war klein, das Publikum entspannt und Klaas hatte die Buchse offen. Nervosität oder ein Schachzug? Definitiv Nervosität. Schüchternheit mischte sich unter den sonst so schlagfertigen Kapser, was ihn noch sympathischer machte. Die Songs live um ein Weites besser als auf Platte, ein paar schmutzige Witze dabei und die Show war fast perfekt. Zum Abschluss gabs noch ein Depeche Mode Cover, musste nicht sein, war aber auch nicht schlecht.

Abschließend können wir sagen, JA da gehen wir noch mal hin und fragen uns dennoch, verdammt nochmal, jetzt gibt es mal gute deutsche Musik, warum wird das nicht im Radio gespielt? Einfach beantwortet, Klaas fehlt die Panda-Maske oder Mark der Glitzerbody.

Wir freuen uns auf tolle Konzerte, ein musikalisches Jahr und ganz viel Neues.

Hochachtungsvoll

Tiffi und Nina

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Achja, DIE sehen alle so aus