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Tourstart – Imagine Dragons am Sonntagabend in der Arena Oberhausen

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Smoke and Mirrors Tour 2015
Smoke and Mirrors Tour 2015

Man setzt die Erwartungen an eine aus Las Vegas stammende US Band sehr hoch an und zieht bereits vor Konzertbeginn Vergleiche mit anderen großen Bands.
Jedoch freuten wir uns sehr auf die angekündigte große Show im Rahmen der Smoke and Mirrors Tour.

Bier und Bratwurst war das Stichwort und wir fuhren nach Oberhausen. Relativ spät suchten wir uns ein Plätzchen zwischen dem gemischten Publikum und zeitnah fing auch die Vorband Sunset Sons an zu spielen. Die englisch- australische Formation trat bisher nur als Coverband auf und besteht seit 2013. Dieses Jahr waren sie bereits auf diversen Festivals in Deutschland zu sehen, wie beispielsweise auf dem Hurricane oder dem Southside Festival.
Die Liebe sowohl zur Musik, als auch zum Surfen verbinden die Briten in ihren Songs hervorragend. 45min feinste Unterhaltung, die einfach Spaß gemacht hat.
Das Publikum war mehr als begeistert und applaudierte stetig, auch die weiblichen Zuschauer waren mehr als angetan von den Surferboys… war schon was fürs Auge dabei.
Der Alternativ- Rocksound verleitete uns nachdem Konzert natürlich ein Exemplar der Herren zu kaufen, reinhören lohnt sich definitiv.

http://sunsetsons.com/

Gegen 21.20 ging erneut das Licht der König-Pilsener Arena in Oberhausen aus und die Imagine Dragons eröffneten den Abend mit der ersten Veröffentlichung des derzeitigen Albums Shots.
Sänger Dan Reynolds überzeugte sofort mit Stimme und Präsenz, sowie Tanzeinlagen. Man dachte sich (als Frau), mein Gott, ist der Mann durchtrainiert. Weiter ging es mit Hits wie Trouble und It’s Time, der persönliche Favorit des Abends, wahrscheinlich auch, weil man einen Blick auf Dans Sixpack werfen durfte.
Vom aktuellen Album waren sowohl Warrios, als auch I Bet my Life dabei. Polaroid und die gleichnahmige Single Smoke and Mirrors durften selbstverständlich auch nicht fehlen.
Zurück zu alten Zeiten, fühlte man sich bei den Singles Demons oder On Top of the World so richtig wohl, da Dan ordentlich einheizte und zwischendurch zur Deutschland-Flagge griff und diese inmitten der Halle präsentierte.

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Video by Salvo Maniaci (der versucht hat, die schönsten Momente einzufangen und festzuhalten)

Zur Show der US Band ist noch hinzuzufügen, dass auf großen Schnick Schnack verzichtet wurde. Eine kleine Diashow, sowie perfekt abgestimmte Lichteffekte komplettierten die runde, jedoch vielzu kurze, 90minütige Darbietung.
Den wohl größten Hit Radioactive sparte sich die Band bis fast zum Schluss auf und heimste somit noch einige Pluspunkte damit ein.
Abgerundet wurde der Abend durch eine Zugabe und ein weiteres Gitarrensolo von Wayne Sermon, welcher sein Instrument unfassbar gut beherrscht und den Abend über 110% Vollgas gab.
Fazit des Abends : Man bekam für den Kartenpreis einen sehr guten Supportact, sowie eine gut gelaunte und musikalisch hochwertige Darbietung einer ganz großen Band.
Gerne wieder und hoffentlich bald.

Unbenannt

Die Imagine Dragons sind noch in den nächsten Wochen weiterhin auf Europa-Tour. Solltet ihr zufällig Urlaub in Skandinavien machen, besucht ein Konzert.
Auf bald, Tiffy und Nina

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https://www.imaginedragonsmusic.com/
https://www.facebook.com/ImagineDragons

 

Noch einmal Melancholie – Jack Savoretti verzaubert im Piano Dortmund

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Viel zu schreiben gibt es eigentlich nicht, viel zu schwärmen allerdings schon.
Am vergangenen Donnerstag den 1. Oktober spielten zeitgleich Klaas Heufer- Umlaufs Band Gloria im Bremer Schlachthof, sowie The Voice Jack Savoretti in der Szenekneipe Piano in Dortmund. Somit stand Gewaltenteilung an der Tagesordnung und Tiffy besuchte das Konzert in Bremen. Somit ging ich noch einmal zu der unvergleichlichen Ausnahmestimme aus Großbritannien.

Nachdem sich der Saal rasch nach Einlass füllte, stellte sich ein junger Kerl aus Spanien samt E- Giatrre vor. Hey my name is Gizmo. Putzig ist wohl der richtige Begriff, für den schüchternen Jungen mit der durchaus angenehmen Stimme. Musikalisch etwas schwierig einzuordnen, Folk- Pop mit lateinamerikanischen Einflüssen beschreibt es ganz treffend. Er hatte eine E- Gitarre mit dabei, zupfte darauf aber, als wäre es ein Akkustikset, welches er damit spielte.
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Gute 35 Minuten grinste und sang der Spanier vor dem zurückhaltenden Publikum aus Dortmund. Allgemein ist der Ruhrpott ja ein nicht ganz leicht zufriedenstellendes Publikum. Skepsis löste sich doch zum Schluss der Darbietung und einige Hüften gingen von links nach rechts.
Gizmo Varillas verabschiedete sich strahlend und dankbar für den Applaus und wünschte alles noch einen schönen Abend mit Jack. Vergleichbar zum letzten Auftritt im Kölner MTC Club, hatte Savoretti ein deutliches besseres Händchen für die Auswahl seines Supports. The Seasons aus Kanada brachten mit ihrer Indie- Folk- Darbietung zwar mehr Stimmung in den Kölner Schuppen, aber Gizmo Varillas punktete mit Leichtigkeit und viel Spielfreude. Somit geht dieser Punkt ins warme Spanien.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat Jack Savoretti die mit Teppich ausgelegte kleine Vorbühne des Piano- Theaters.
Mit Written in the scars eröffnete er die Show und spielte sich einmal komplett durch seine beiden Alben.
2-3 kreischende Mädels waren diesmal auch dabei und man konnte viele verliebte Blicke erkennen. Er ist aber auch einfach nur zauberhaft.
Weiter ging es mit Back to me und Fight till the end.

Jack schmunzelte sich samt seines zweiten Gitarristen und Bassisten durch den Abend und stoß das ein oder andere mal mit Bier und den Mädels aus dem Publikum an, wobei wir uns nicht sicher waren, ob er mit Ihnen oder über Sie lacht. War auch egal.
Persönlicher Favorit des Abends war dieses Mal definitiv Breaking the rules, da floss dann auch schon mal ein Tränchen. Melancholie vom Allerfeinsten, Herzschmerz pur. Trotz der Tränen überwog dennoch dieser Wohlfühlmoment, den man durchweg 90 Minuten hatte.

Desweiteren wiederholte sich das Set aus Köln mit Broken Glass, Sweet Hurt und Other Side of Love. Dennoch wollte man auch diesmal nicht, dass der Abend jemals endet. Genug der Schwärmerei, stimmlich gesehen verstehen wir immernoch nicht, warum dieser Mensch so lange nicht auf dem Schirm auftauchte. Macht aber nichts, jetzt ist er da.

Jack scherzte sich durch den restlichen Abend, machte sich über das deutsche Wetter lustig und flirtete mit diversen Damen im Publikum. Was will man also mehr. Überraschend angenehm wurde es dann noch einmal zum Ende des Konzertes.
Mit der Zugabe von Back where i belong verschwanden die ersten Gäste aus dem Saal, kehrten jedoch zügig wieder zurück, als Jack seinen Supportact Gizmo zu Come shine a light nocheinmal auf die Bühne bat. Die beiden Musiker teilten sich das Mikrofon und Gizmo tanzte strahlend über die kleine Bühne. Spaßfaktor 100% .

Jack Savoretti verabschiedete sich aus Dortmund, aus Deutschland und bedankte sich für die Vielzahl an Menschen, die seine Konzerte besuchten. Für uns steht fest, sobald der großartige Musiker zurück in Deutschland ist, gehen wir wieder hin.

Danke Jack, Danke Gizmo

Tiffy & Nina

 

Wer von euch noch mehr über den Supportact erfahren möchte, kann sich mal durch seinen Facebook – Account klicken, lohnt sich.
https://www.facebook.com/#!/GizmoVarillas?fref=ts

Gänsehaut – Jack Savoretti singt den MTC Club Köln in Grund und Boden

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Jack Savoretti, ein Name, der schon nach Gänsehautfeeling und Melancholie klingt. Und genauso war es am Mittwochabend, den 16.09.2015 im MTC Club im nasskalten Köln.
Der Club selbst liegt in einem der angesagten Szeneviertel der Kölner Innenstadt, umringt von Kneipen und Restaurants. Umgangssprachlich würde man es auch Kellerloch nennen.

Durch einen wüsten Abend ein paar Wochen zuvor, erschien Jack Savoretti in den Empfehlungen der Spotifysession und man ließ es einfach laufen. Begeisterung war sofort da und irgendwie öffnete man dann doch die App von Eventim und wie der Zufall es wollte, bestellten wir Karten für den Briten, der im Übrigen während der Show verkündete, dass dies sein erstes Deutschlandkonzert als Headliner sei. Zuvor tourte Jack Savoretti mit Gavin DeGraw und diversen anderen Künstlern als Support durch die Weltgeschichte.

Jack Savoretti

Mitgebracht hat er selbstverständlich sein neues und mittlerweile viertes Album Written in the Scars und startete den Abend mit der gleichnamigen Single. Der ausverkaufte MTC Club staunte nicht schlecht, als Savoretti anfing zu singen – was für eine Stimme. Schwierig zu erklären, was man bei dem Hören so einer Stimme fühlt, Glückseligkeit trifft es wohl am Besten.

Die unzähligen Pärchen rückten ein Stück näher zusammen und ein zufriedenes Lächeln machte sich im Publikum breit. Desweiteren stellte er Back to me, Home und Wasted vor.
Begleitet wurde Jack Savoretti von einer weiteren E- Gitarre und einem Bass. Er selbst spielt großartig Akustikgitarre und bemühte sich schüchtern, das Publikum zufrieden zu stellen, problemlos.
Ein paar Scherze zwischen den Songs und ein charmantes Lächeln verzauberte auch die letzte Reihe des Clubs.

Die Wahnsinnsstimme aus England präsentierte auch einige Songs aus dem Album Before the Storm, wie beispielsweise Take me Home oder Vagabond ( live der absolute Favorit an dem Abend).

Kurz vor Ende des Konzertes bemängelte Jack jedoch das schlechte Wetter in Deutschland und teilte den 300 Gästen des MTC Clubs noch einmal mit, dass der Sommer nun entgültig vorbei sei. Naja, zum groben Verständnis, der Musiker hat ein hübsches Häuschen auf den Balearen und hatte wohl vergessen, die Sonne mitzubringen.
Allerdings waren es zum Ende des Auftrittes gefühlte 45 Grad in dem engen Raum. Nach kurzer Abwesenheit forderte das Publikum natürliche eine Zugabe. Für uns hätte der Abend noch länger gehen können,  weil man sich einfach wohl fühlt, sobald Jack anfängt zu singen.
Nach knapp 2 Stunden war dann endgültig Schluss und das Preis- Leistungsverhältnis stimmte einfach. Niedriger Kartenpreis trifft unfassbar gute Stimme. Schnick Schnack wie Lichtshow oder große Reden gab es nicht, sondern einen gut gelaunten Jack Savoretti, samt Gitarre und Stimme – der Stimme.

Anbei noch ein Akustikset, damit man eine Vorstellung bekommt, wie kuschlig es wirklich war.

Wir freuen uns auf viele weitere Shows und eine tolle Herbstzeit

Tiffy und Nina

Wer sich Jack nicht entgehen lassen will, sollte den Weg in den Ticketshop finden – und zwar bald
Tourtermine für den Herbst gibt es wie immer hier:

http://www.jacksavoretti.com
http://www.songkick.com/artists/444349-jack-savoretti
http://www.eventim.de/

Bochum brannte für Johannes Oerding – Zeltfestival 02.09.2015

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Johannes Oerding eroberte das Ruhrgebiet mit Stimme, Humor und ganz viel Charme

„Alles brennt“, so heißt das neue und aktuelle Album des gebürtigen Münsteraners, der am Mittwoch, den 02.09.2015 das Zeltfestival in Bochum besuchte und einen ersten Einblick auf die Oktober- Novembertour gab. Und vorab können wir schon mal sagen, wir freuen uns auf den Herbst.

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Das Wetter spielte mit, die Currywurst war heiß und lecker und das Bier hatte eine Schaumkrone. Also ein perfekter Start für einen Abend voller Überraschungen. 20min vor Einlass wurde es langsam voll vor dem Stadtwerkezelt und die ersten Fans stürmten die tolle Atmosphäre in Richtung Bühne. Knapp eine Stunde Wartezeit war völlig in Ordnung, man kam mit der ein oder anderen Person ins Gespräch und es fühlte sich familiär an.

Startschuss 20.30

Johannes Oerding startete samt Band und seinem aktuellen Song Wenn du lebst. Sofort suchte er den Bezug zum Publikum, lächelte in viele Smartphones und man merkte direkt, der Mann hat heute richtig Bock. Es wurden zu Beginn der Show alle Erwartungen erfüllt und es war sowohl erschreckend, als auch erstaunlich, wie viele Lieder man mitsingen konnte. Natürlich wurde das aktuelle Album in den Vordergrund gestellt, somit präsentierte Oerding neben der aktuellen Single auch Turbulenzen, Nie wieder Alkohol, Ich will noch nicht nach Hause und Alles brennt.
Zwischen den Liedern erzählte der Star des Abends einige persönliche Dinge über sich und stellte die Band vor, welche sich perfekt in den Abend hineinfühlte und die Backing Vocals auch Backing Vocals blieben ließ, sodass wir die Stimme des Hamburgers hauptsächlich zu hören bekamen.

Um kurz auf das aktuelle Album zurückzugreifen, es ist mit sehr viel Liebe zur Musik geschrieben worden und wie die letzten Stücke von Johannes Oerding griff er selbst zum Stift und ließ persönliche Erfahrungen mit hinein fließen. Man fühlte sich beim ersten Reinhören ein bisschen wie bei Oerding im Wohnzimmer und konnte sich leicht vorstellen, dass er auf seiner Couch mit einer Gitarre sitzt und über seine Heimat oder Turbulenzen im Flieger auf einer Tour singt. Jedenfalls kann man sich bei seinen Texten ein Lächeln nicht verkneifen, da man sich immer mal in so einer besungenen Situation wiederfindet.

Natürlich versucht man das zeitweise anspruchsvolle Publikum des Ruhrgebietes immer bei Laune zu halten, was Johannes Oerding bedingungslos gelang, indem er den Klassiker von Wolfgang Petry Ruhrgebiet zum Besten gab. Spätestens jetzt bewegte sich auch der Rest der Menge und unterstütze ihn stimmlich.

Die bunte Mischung an Songs aus vergangenen Zeiten zog sich über den ganzen Abend und man merkte erst am Ende, dass der ein oder andere persönliche Lieblingssong gar nicht auf der Setlist stand. Mit dabei waren jedoch Morgen, Wo wir sind ist oben, Für immer ab jetzt, Traurig aber wahr und Jemanden wie dich.

Anbei ein kleiner Beitrag zum letztgenannten Lieblingssong

Zur Mitte des Konzertes sprang Johannes über die Wellenbrecher, vergnügte sich im Publikum und auch einer der riesigen Stahlträger, welche dem Zelt zur Stabilisierung dienten, wurde persönlich begrüßt. Ein kurzer Schreckmoment für die begeisterte Menge, als er eben diesen Träger hinauf kletterte und irgendwie dann doch Panik bekam, als er wieder runter musste. Da stellte dann spätestens auch der Allerletzte fest, dass Johannes einfach nur Bock auf Spaß hat und immer noch das Herz eines unbeschwerten jungen Mannes in der Brust schlägt.
Zudem guckte man in ganz viele verliebte Gesichter, ob jung oder alt und Bochum war seinem Charme erlegen.

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Zurück auf der Bühne atmete der Künstler dann auch durch und gab anschließend zu, dass es scheiße hoch war. Er griff zur Gitarre und verabschiedete sich zeitnah mit der Single Alles brennt und einer abschließenden Zugabe. Persönlich fanden wir das Konzert sehr ehrlich und einfach nur schön, sowie zu kurz (das ist ja bekanntlich immer so).
Ein Künstler, der sich weder verstellt oder den Konzertbesuchern etwas vorspielt, sondern sich selbst nicht zu ernst nimmt und das Publikum mit Herzblut und ganz viel Charme verzaubern kann.
Damit möchten wir sagen, dass auch wir mehr als begeistert über Johannes Oerding sind und uns auf den kommenden Herbstmonat freuen.

Auf viele weitere Konzerte

Tiffy und Nina

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Ein bisschen Schwärmen dürfen auch wir

Wir können euch nur empfehlen, dass ihr unbedingt ein Konzert besuchen müsst, Enttäuschungen sind garantiert Fehlanzeige. Viel Spaß und kuschlige Momente.

Aktuelle Termine, sowie Tickets gibt es hier:

23.10.2015 Batschkapp, Frankfurt
24.10.2015 E-Werk, Köln
25.10.2015 Roxy, Ulm
26.10.2015 Halle02, Heidelberg
02.11.2015 Emslandarena, Lingen
03.11.2015 Ringlokschuppen, Bielefeld
05.11.2015 Capitol, Hannover
06.11.2015 Huyley’s neue Welt, Berlin
09.11.2015 Kulturfabrik, Krefeld
11.11.2015 Stadtgarten, Erfurt
12.11.2015 Jabelmannhalle, Uelzen
14.11.2015 Kongresshalle, Schwerin
15.11.2015 Deutsches Haus, Flensburg
17.11.2015 Arena Halle 2, Chemnitz
18.11.2015 AMO, Magdeburg

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http://www.johannesoerding.de/

http://www.eventim.de/

https://www.facebook.com/johannesoerding

Fightstar – sollte man sich antun

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Zurück auf dem Schirm und besser denn je – Fightstar

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Die aus England stammende Band Fightstar präsentiert nach 6 Jahren und einer gefühlten Ewigkeit ihre neue Single Animal. Viele Comebacks scheitern, werden in eine Schublade gesteckt oder von Fans nicht richtig ernst genommen. Anders jedoch läuft es bei der Alternativ- Rockband Fightstar.
6 Jahre sind eine vedammt lange Zeit – dachten sich wohl auch die Bandmitglieder Dan Haigh, Omar Abidi, Alex Westaway und Charlie Simpson. Nachdem der Frontsänger mit der unverwechselbar tiefen Stimme sich Solo- Projekten widmete und die E-Gitarre gegen eine Akustik- Gitarre tauschte, überraschte er im Herbst 2014 mit einer kleinen Comebacktour in England inklusive seiner alten und immernoch bestehenden Band. Sozusagen das 10jährige Jubiläum.

Die Konzerte waren innerhalb von Minuten ausverkauft. Musikalisch kann man Fightstar nichts nachsagen, die Band hält was die Alben versprechen, lauter- harter Sound. Höhepunkt für alle glücklichen Konzertgänger war die Ankündigung einer kommenden Tour, sowie ein neues Album.
Jetzt ist es endlich soweit.

Am Freitag, den 07.08.2015 wurde in allen Internetportalen die neue Single Animal reingeschmettert. Wir sind mehr als begeistert, auch wenn wir 2x reinhören mussten. Charlie Simpson beeindruckt mit Scream- Core Einlagen und sanften Klängen zugleich. Der Song selbst handelt von einem Tier, was befreit werden will und immer wieder aufsteht. Eine Zeile des Songs Can we not go any faster, than we are going now?, deutet auf Zukunftspläne der Band, sowie das Tier Fightstar hin, welches den Prozess der Weiterentwicklung nicht aufhalten kann und will.  

Auf der Insel sprach man von einer Killer Comeback Single. Die Backing- Vocals wurden von Gitarrist Alex Westaway eingesungen, sowie man das aus früheren Songs schon kannte.
Dazu sollte man erwähnen, man muss das einfach mögen. Klassischer Alternativ Rock ist das nun mal nicht. Gewöhnungsbedürftig sind die Synthesizer- Klänge, kennt man so gar nicht von der Band, ist aber auch nicht schlecht. Angemerkt, dass das Nebenprojekt von Westaway und Haigh (Bass) Gunship, ein Mix aus Electro- Retro – Punkrock, Einfluss auf die Single hatte. Spielt auch alles keine Rolle, die Single ist der Wahnsinn.

 

Auf Bald
Tiffy und Nina

Das dazugehörige vierte Album der Briten Behind The Devil’s Back könnt ihr ab dem 16. Oktober kaufen oder einfach auf ihrer Homepage vorbestellen.
http://www.fightstarmusic.com/

 

 

Im Oktober sind Fightstar auf Tour – allerdings nur in England – machbar oder?

17 London Troxy
18 Southampton University
19 Exeter Steelyard
21 Wolverhampton Wulfrun Hall
22 Norwich Waterfront
24 Manchester Ritz
25 Newcastle University
27 Edinburgh Liquid Rooms
28 Aberdeen Garage

Ein musikalisch feuchter Sonntag – Deichbrand 19.07.2015

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Tatort Nordholz / Cuxhaven – Überraschungen am Sonntag beim Deichbrandfestival

 

Ein überraschender Tag mit ganz viel Musik und Regen wartete auf uns, als wir bei leicht bewölktem Himmel ins Auto sprungen und die gut 45 Minuten bis nach Nordholz durchbretterten. Der erste Regen kam nach guten 3 Minuten und wir stempelten es als kleinen Schauer ab. Umso weniger überrascht waren wir, als wir im konstant strömenden Regen auf dem Gelände eintrafen. Selbstverständlich haben wir die Gummistiefel zu Hause gelassen, um uns nach einer guten halben Stunde im durchgeweichten Matsch mit den übrigen Festivalbesuchern zu identifizieren und mit nassen Schuhen den Rest des Tages zu überleben. Großartig! Zudem flüchtete ein Großteil vor dem prophezeiten Sturm und verließ vorzeitig den nassen Norden.
Ganz ehrlich, wir haben auch drüber nachgedacht, wieder zu fahren.
Nun gut, dann stürzen wir uns ins Getümmel und gucken mal, was so geht.

Mit einem Bierchen und wenig gewürztem Essen (war trotzdem lecker) setzen wir uns und wurden von Ferris MC mehr als positiv besungen. Der kann auch Gitarre spielen? Wussten wir nicht, war aber gut. Sogar richtig gut. Für uns das absolute Highlight am Nachmittag, die Stimmung des Publikums war feucht fröhlich, zufrieden. Man wärmte sich bereits ab dem frühen Vormittag mit alkoholischen Getränken, um den Tag durchzustehen.
Weiter im Programm ging es mit der aus Liverpool stammenden Alternativ- Rock- Band The Wombats. Ebenfalls noch nicht live gesehen, man kannte aber dennoch einige Hits wie Moving to New York, Tokyo und Your Body is a Weapon. Die Engländer hatten mehr als Spaß und eroberten viele Herzen innerhalb von 90 Minuten. Musikalisch hochwertig und die gewisse Arroganz auf der Bühne haben sie aus Großbritannien mitgebracht. Wir fanden es toll, zudem hatten wir endlich mal Gesichter zu den Stimmen.
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Dann folgte für uns eine kurze Bierpause und man lauschte unter dem Zelt, in dem der Regen mittlerweile Einzug gebot , den Blood Red Shoes. Ebenfalls aus England stammend, brachten sie den guten Rock mit auf die Waterstage. Langeweile konnte also gar nicht aufkommen. Zudem konnten sich unsere Füße vom kalten Feld erholen und man wippte sich den regen von den Schultern. Langsam füllte sich dann auch der erste Wellenbrecher vor der Firestage (da waren wirklich Flammen am Bühnenrand) und wir hüpften zurück in die Nässe. Mittlerweile sahen alle Besucher des Festivals gleich aus. Die Haare klebten im Gesicht, die Jeans bekamen eine eigene, unverwechselbare Waschung durch den Schmutz und einige Irre rissen sich die Klamotten vom Leib, jetzt war also alles egal.
Wir gesellten uns zu einigen Freunden und Bekannten und tauschten ein paar Worte über den bevorstehen Auftritt von Mando Diao aus. Einige hatten sich bereits nach der Neuzusammenstellung der Band den ersten Auftritt im nördlich gelegenden Kiruna in Schweden ein paar Tage zuvor angesehen – und waren begeistert. Zusammenfassend war es mehr als solide, unterhaltsam und einfach wie früher. Aber darüber schrieben wir ja einige warme Worte in unserem Bericht zuvor.
https://lautundunanstaendig.wordpress.com/2015/07/25/mando-diao-spielen-um-die-herzen-des-publikums-deichbrand-2015/

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Das Feld leerte sich zeitnah nach Auftrittsende und die Festivalgänger bequemten sich zu Thees Uhlmann. Der Frontmann von Tomte war als Solo-Künstler unterwegs und begeisterte. Vorweg sollte man sagen, entweder man mag ihn oder eben nicht. So richtig entscheiden konnten wir uns auch nicht. Live war er wirklich gut erträglich und mit durchgenässten Klamotten kuschelte man sich aneinander. Hach, der Thees , wurde ungefähr 25x ins Glas gehaucht. Überraschend traten Headlinder Fettes Brot auf die Bühne und stimmten auf den finalen Schluss des Sonntags ein. Zusammen mit Thees wurde gesungen, gelacht und gefroren. Man sah allen an, dass es arschkalt war. Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf, Sommer in der Stadt und Zugvögel, waren nur einigee Klassiker, die zum Besten gegeben wurden. Derweil steuerten wir den nächsten Stand an und versorgten uns mit Getränken, anschließend gönnten wir uns eine kleine Mahlzeit zwischendurch und verbrachten noch eine gute Zeit mit besagten Freunden und Bekannten. Lästern, Schwärmen, Meckern – typische Frauenrunde eben.
Es war wirklich nett.

Nach einem kurzen, aber herzlichen Abschied, zog die eine Hälfte mit Tequila weiter übers Gelände, die Andere kämpfte sich durch den Matsch, Richtung Bühne und nahm noch einen Teil von Fettes Brot mit.
Mit Dynamit und Farben eröffneten die Brote die Show um 22Uhr und man erinnerte sich wieder an frühere Konzerte, live einfach fantastisch und unterhaltsam. Absolut empfehlenswert, wenn man Bock auf Tanzen und guten deutschen Hip Hop hat. Zeitgleich blitzte es hinter uns am Himmel, der sich mittlerweile schwarz- rosa färbte. Dann die Unwetterwarnung über die Monitore auf dem Gelände, wir wussten, dass für uns der Zeitpunkt gekommen war, den mittlerweile unerträglichen Regen zu verlassen. Tanzend verließen wir das diesjährige Deichbrandfestival und freuten uns auf die Heizung im VW Fox (wir fahren beide die gleiche Möhre). Endlich am Auto angekommen pfefferten Fettes Brot Nordisch by Nature raus und wir wussten, ein ganz langer Abend wird es für die restlichen Besucher nicht. Dennoch fuhren wir zufrieden, mit Handtuch auf dem Kopf und völlig erschöpft nach Hause.

 

Danke Deichbrand – du geiles Pferd (ja, ist von Ingo Donot geklaut – aber immer und überall einsetzbar)
Tiffy und Nina

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Und für alle, die kommendes Jahr die Schlammschlacht mitmachen wollen – der Vorverkauf hat bereits begonnen.

http://www.deichbrand.de/

Mando Diao spielen um die Herzen des Publikums – Deichbrand 2015

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Mando Diao finden zurück zu alter Form – ohne Gustaf Norén

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Bitterkalt und unangenehm nass – beschreibt das diesjährige Deichbrandfestival in Nordholz/Cuxhaven wohl am besten. Typisch Norden halt. Etwas zu optimistisch hatten wir an die Gummistiefel nicht gedacht, aber immerhin waren Regenjacken in unserem Repertoire vorhanden. Der Stimmung auf dem Festival tat dies dennoch keinen Abbruch, ist man doch schlechtes Wetter in diesen Breitengraden durchaus gewöhnt.

Mit dabei auf dem diesjährigen Deichbrand waren auch die schwedischen Jungs von Mando Diao. Wir erinnerten uns mit gemischten Gefühlen an die von uns besuchte Tour im November 2014. Zwischen „künstlerisch hochwertig“ und „furchtbar peinlich“ bewegten sich hierbei die Kritiken. Wir selbst waren, nennen wir es mal überrascht, ob positiv oder negativ sei dahin gestellt, da wir mit der Band schon groß geworden sind. Grundsätzlich waren wir vor dem Auftritt auf dem Deichbrand schon skeptisch, da wir kaum einschätzen konnten, was uns nun erwartet – den letzten Rest Berechenbarkeit hatte die Band definitiv mit der Tour im letzten Jahr „eingebüßt“, wenn man diese mit den vorangegangenen Jahren vergleicht. Künstlerische Freiheit und Entfaltung in allen Ehren, aber so ganz wussten wir diese Phase der Band wirklich nicht einzuordnen. Dann der plötzliche Wendepunkt – vor geraumer Zeit wurde im Frühsommer diesen Jahres verkündet, dass Gustaf Norén und die restliche Band getrennte Wege gehen. Ob das jetzt die richtige Entscheidung oder das Ende der schwedischen Rockmusiker sei, zeigte der erste Auftritt in Deutschland mit neuem Gitarristen Jens „Jerre“ Siverstedt…

Jens "Jerre" Siverstedt
Jens „Jerre“ Siverstedt

Jens Siverstedt ist ebenfalls Musiker und Teil des schwedischen Hip Hop Duos Mofeta & Jerre und wurde von Frontmann Björn Dixgård als neues Bandmitglied vorgestellt. Persönliche Meinung? Passt! Er fügte sich überraschend gut in die Band ein.

19.15h – Startschuss für den Neuanfang in Deutschland. Und unser erster Gedanke war: Yes! Sie haben tatsächlich wieder anständige Gitarren in der Hand! Björn begrüßte die Menge, eroberte allein mit seiner kratzig-schönen Stimme die meisten Herzen ganz schnell zurück. Man hatte zu Beginn den Eindruck, dass die Band sich verändert hat, binnen kürzester Zeit. Eine strahlende Band, die Bock hatte, mal wieder Gas zu geben und es wirkte so, als hätten alle auf der Bühne eine tolle Zeit und machten ordentlich Stimmung. Wir nehmen uns an dieser Stelle raus, dass die Wörter „losgelöst“ und/oder „befreit“ ziemlich zutreffend für die Gestik und Mimik der Bandmitgleider ist.

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Anfangs wurden Klassiker wie Amsterdam, White Wall und Lady zum Besten gegeben. Erstaunlich, keines dieser Lieder tauchte bei der letztjährigen Tour auf, wo hauptsächlich Songs der Platte Aelita gespielt wurden oder eben andere ältere Songs in das Aelita-Stil-Gewand gepresst wurden. Auch die Aufmachung der Show wurde schlicht gehalten und die Musik in den Vordergrund gerückt, ohne unnötig abgespacete Details: Die Band trug schwarz und es gab allenfalls gute Lightshoweffekte. Es ging einfach nur um die gute Musik. An dieser Stelle zuckte man zusammen und erwischte sich selbst dabei, dass man vorsichtig feststellte, dass Mando Diao Gustaf Norén nicht braucht, um an alte Erfolge zu MTV-Zeiten anzuknüpfen. Jedoch merkte man am Bühnenrand Nervosität und einige Unsicherheiten, wie der „neue“ Mann ankommt bzw. ob die Band ohne ihren zweiten Frontsänger überleben kann. Umso erstaunlicher war es, dass niemand im Publikum ein Wort über Gustaf verlor, ein lautes Durchatmen und zufriedene Gesichter waren alles. Die wieder rockigeren Versionen der Songs, so wie sie eben auch sein sollten, liegen uns und dem übrigen Publikum offensichtlich viel näher.

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Weiter ging es mit Good Morning, Herr Horst – mein Gott, das letzte Mal vor gefühlten 10 Jahren live gehört – sowie Chiga. Die Setlist komplettierten des Weiteren Song wie Down in the past, Mr. Moon und Love Last Forever. Zum Mädelsklassiker Sweet Wet Dreams riss der regnerisch-graue Himmel dann endlich auf, ebenso wie Björns Jacke. Der Frontmann legte die Gitarre zur Seite und gab sich und seine Hüfte der Musik hin. Björn suchte die Nähe zum Publikum, stieg auf den Wellenbrecher und sang sich für alle kurzzeitig verliebten Frauen die Seele aus dem Leib. Die unschönen Grabscher einiger Fans versuchten wir auszublenden und schämten uns ein wenig… es ist „nur“ ein Job, den er perfekt beherrscht. Zurück auf der Bühne stellte er stolz seine Band vor. Der sonst zurückhaltende Schlagzeuger Patrick „Patso“ Heikinpieti feuerte seinen Frontmann an und forderte das Publikum zum Mitmachen auf. Björn begrüßte zudem Daniel Haglund als Gitarrist und Keyboarder. Carl-Johan Fogelklou begeisterte am Bass und beeindruckenden Backing Vocals und Jens Siverstedt verzauberte ebenfalls an der Gitarre sowie mit einer wirklich mehr als angenehmen Backing Vocals-Stimme. Man bekam den Eindruck, dass sich eine Band wieder gefunden hat, die Spaß an dem hat, was sie auf der Bühne mit einem Lächeln tun. Björn Dixgård gab dennoch mit einer Hochachtung bekannt, dass die Band und Gustaf zukünftig getrennte Wege gehen und er ihm alles Glück der Welt wünsche.

Die ganz großen Hits wie Gloria und Dance with somebody hoben sie sich bis zum Schluss auf und spätestens jetzt bewegten sich die Ärsche des feucht-fröhlichen Publikum nochmal so richtig. Zudem wurde dem Publikum auch noch ein neuer Song präsentiert: Watch me now , begleitet nur mit Akkustik-Gittare und Schlagzeug, war ein absolutes Highlight, was auf gewisse Weise Bock auf mehr macht.

Wir zumindest haben vergessen, wie nass wir eigentlich wurden zum Ende des Konzerts. Die Stimmung war gut, aber es geht noch besser, wenn die schwedischen Herren genau so weitermachen, wie sich sich auf dem Festival präsentiert haben. Ob sie damit an alte Erfolge anknüpfen können, bleibt offen, aber unter uns gesagt, sind wir guter Dinge und sehen dem optimistisch entgegen. Natürlich vermissten wir auch den ein oder anderen Song in der Setlist, aber wann ist das nicht so? Stimmlich kann man Björn Dixgård nach wie vor nichts nachsagen – einfach eine tolle Stimme! Kleiner Wermutstropfen: Der Gesangsanteil von Norén war bei vielen Songs von Mando Diao logischerweise sehr hoch, sodass diese größtenteils ausgespart wurden. Die Präsenz und der Gesang des ehemaligen zweiten Sängers der Band hat uns insgesamt schon ein wenig gefehlt. Einen Charakter wie Gustaf Norén zu ersetzen ist schwer, aber es ist nicht unmöglich. Das Bestmögliche aus dieser Situation zu machen hat die Band mit dem neuen Mitglied jedenfalls mehr als anständig erfüllt. Letztendlich gilt doch das Motto: It’s all about the music – und die war an diesem Abend wahrlich gut! Wir waren davon begeistert wie in früheren Zeiten der Band.

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Letzten Endes schließen wir uns Björn an, wünschen Gustaf alles Gute und alles Glück für die Zukunft. Nun blicken wir weiterhin optimistisch in die Festivalsaison und erhoffen uns den dreckigen Garagenrock der Band zurück, den wir vor allem im letzten Jahr so nicht mehr auf dem Schirm hatten. Jedenfalls fuhren wir feucht und zufrieden in die Heimat zurück und bedanken uns auf diesem Wege bei der Band, die so vieles an dem Tag möglich gemacht hat.

Auf ein baldiges Wiedersehen!

Die beiden „Chigas“ Tiffi und Nina

Wir wissen nicht, wie lange das Konzert noch in der Mediathek weilen wird, aber hier könnt ihr es noch in aller Gänze anschauen:

http://www.ardmediathek.de/einslike/N-JOY/Das-ganze-Konzert-von-Mando-Diao/N-JOY/Video?documentId=29645966&bcastId=13740094

Liedermacher und guter Typ – Olli Schulz beim Traumzeit Festival

Gepostet am

Als Musik noch richtig groß war

Es war kalt, es war nass, es war Mitternacht.

Schauplatz des Festival-Tourstarts von Liedermacher Olli Schulz war das alljährliche Traumzeit Festival in Duisburg. Die Location bot nicht nur jede Menge Kultur (alte Hochöfen und so), sondern auch eine unverwechselbare Akustik. Künstler des Abends Oliver Marc Schulz betrat kurz nach Mitternacht mit seiner Band die Bühne der Gießhalle, im Parker – was die herrschenden Temperaturen dort wohl ganz gut widerspiegeln sollte. Die ersten Leute, die dem Bier und Schnaps an dem Abend schon länger gefrönt hatten als wir, gröhlten, forderten Witzchen und ließen ihr Bier fallen, Schulz ignorierte gekonnt mit einer kurzen Begrüßung und begann zu singen. Mit So muss es beginnen, über Phase und Passt schon fühlte man sich in den späten Abend hinein und blickte von Beginn an in viele zufriedene (und Zitat „einfache“) Gesichter. Trotz Kälte ließ Olli seine Jacke fallen und suchte die Nähe zum Publikum.

Olli und Band-3

Bis auf Konfetti und Luftschlangen verzichtet er auf eine unnötig pompöse Show und beeindruckt vielmehr mit Charme, kleinen Anekdoten und schüchternen Tanzdarbietungen. Seine Band wird dabei kontinuierlich mit einbezogen. Bekannte Namen wie unter anderem Gisbert zu Knyphausen und die immer lächelnde und stimmgewaltige Sängerin Kat Frankie wirkten bereits auf Ollis neuestem Werk Feelings aus der Asche mit und waren auch schon bei der Tour im Frühjahr mit an Bord.

Ein Abstecher zu älteren Songs wie So lange einsam und Ich dachte, du bist es (einer unserer absoluten Favoriten unter seinen Songs) boten Abwechslung und es war Zeit sich in den Arm zu nehmen… Mit Bier, welches im Übrigen unseren Geschmack nicht ganz getroffen hat, ging das Ganze noch einfacher. Nachdem Schulz Die Ankunft der Marsianer spielte, konnten sich auch die Gäste auf der Tribüne nicht mehr halten und waren der Spielfreude von ihm und seiner Band schutzlos ausgeliefert.

Natürlich erzählte Schulz zwischen den Songs Geschichten und Lebensweisheiten, passend zu den Liedern. Genauso wie man es kennt und auch erwartet: Langeweile – Absolute Fehlanzeige. Entertainment vom Allerfeinsten, was um die Uhrzeit sicherlich nicht das leichteste gewesen sein muss. Nach einigen Kuppelversuchen unter den Geschlechtern kehrte sicherlich der Ein oder Andere nicht ganz allein in seinen Schlafsack zurück. Außerdem ermahnte er mehrfach das Publikum, nicht im Takt der Musik zu klatschen, da ihn dies aus dem Takt bringt, was ihn für uns nur noch sympathischer machte. Wir als Gitarrenlaien haben sowieso nie verstanden, wie einige Künstler es bewerkstelligen, bei unrhythmischen Geklatsche trotzdem im Takt zu bleiben. Im Fake-Duett mit Sängerin und Gitarristin Kat Frankie gab Olli noch What’s Love von Tina Turner zum Besten. Das Publikum blendete den Unterhalter am Bühnenrand aus und suchte nach der gebürtigen Australierin mit der gewaltigen Stimme. Wir sind uns ziemlich sicher, dass so einige Besucher sich ihren Namen gemerkt haben.

Während der Show forderten einige im Publikum immer wieder lautstark Verhaftet wegen Sexy oder ähnliches, was der Entertainer mehrfach ablehnte und seine tiefgründigen Werke zunächst größtenteils in den Vordergrund rückte, mit welchen er absolut zu begeistern und überzeugen wusste. Die Entscheidung wurde akzeptiert, wenn auch von manchen (Bierseligen? ;)) etwas widerwillig. Der in Berlin lebende Hamburger meisterte den Spagat zwischen Melancholie, Unterhaltungsmusik und humorvollen Einlagen jedenfalls insgesamt perfekt, was definitiv nicht viele Künstler derart schaffen. Trotz der Kälte fühlte man sich nach inmitten des Auftritts genauso wie auf der Tour im März – unterhalten, dankbar und zufrieden.

Mittlerweile verstand auch die Menge, das Handy mal in der Tasche zu lassen und einfach nur zuzuhören. Vom aktuellen Album wurde noch Als Musik noch richtig groß war zum Besten gegeben, live sogar noch um Längen besser als in der Albumversion. Als eine Ode an die Musik regt dieser Song zum Nachdenken an und man erwischt sich dabei, wie man seine eigenen Erlebnisse in dem Metier unweigerlich rekapituliert. Schulz, der mal mit und mal ohne Gitarre auf der Bühne agierte, hatte sich auch Wenn es gut ist auf die Setlist geschrieben – ein unsagbar toller Song, der uns schon bei so manchem Hoch oder auch Tief in den letzten Jahren begleitet hat.

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Um kurz nach 1 Uhr wurde es unruhiger auf der Bühne, es wurde etwas auf der Setlist rumgestrichen und das Publikum bemerkte, dass der Abend viel zu schnell zu Ende sein sollte. Olli Schulz und seine Band spielten quasi gegen die ablaufende Zeit und gaben mit Wenn die Music nicht so laut wär schlussendlich noch einmal alles. Entäuschung über die vom Festivalveranstalter doch irgendwo undankbar gelegene und kurze Spielzeit war zwar kürzlich vorhanden, aber na gut, schließlich hatte kein Künstler auf diesem Festival einen längeren Slot als 1:15 Stunde bekommen.

Olli widersetzte sich dem dennoch zu unserer aller Freude, kam den lauter werdenden Zugabe-Aufforderungen des Publikums nach und kehrte außerplanmäßig für einige Minuten solo zurück auf die Bühne. Ein Mann, eine Gitarre, eine Bühne. Sein Song Human of the week sorgte noch einmal für einige Lacher, bevor die ungeplante Zugabe mit dem Evergreen Wonderwall von Oasis – ein Klassiker, kennt jeder, liebt jeder – besiegelt wurde. Das wurde vom Publikum selbstverständlich lautstark begleitetet, was dem Herrn Schulz ein Lächeln ins Gesicht zauberte als er die Bühne letztlich verließ. Ganz am Rande noch bemerkt: Von Freunden, die auf dem Hurricane Festival weilten, haben wir uns sagen lassen, dass das Wonderwall-Cover dort noch viel besser kam, spielten doch Noel Gallagher und seine High Flying Birds nebenan mit leichter Überschneidung zu Olli Schulz & Band auf der Blue Stage, welche besagten Song eben nicht gespielt haben.

Unser persönlicher Dank gilt Olli, der den Abend zu unserem gemacht hat und uns dies ermöglicht hat. Ein reibungsloser Ablauf sowie ein fantastischer Start in unsere Festivalsaison. In der Kathedrale unserer Herzen… Ihr wisst schon. Allerliebsten Dank jedenfalls!

Olli und seine Band sind weiterhin auf Festivaltour und spielen Anfang November zudem noch eine weitere kleine Tour, die vielleicht auch in eurer Stadt Halt macht. Geht hin oder ihr seid blöd.

http://www.ollischulz.com/termine/

http://bit.ly/eventim_Olli-Schulz

Wenn die Music nicht so laut wär, dann wär sie auch nur halb so schön

Olli und Band-6

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Wir haben es tatsächlich auch noch geschafft, ein tolles Video von Ich dachte, du bist es zu filmen und schön in mediengeilen Portalen hochzuladen:

Olli und Band-9

Auf bald
Tiffi und Nina

Dendemann – Dende wer?

Gepostet am Aktualisiert am

Daniel Ebel, ein Name, den man sich wieder in die grauen Zellen einprägen sollte. Der einstige Part von Eins Zwo war eine Zeit lang von der Bildfläche verschwunden. Man ahnt ja nichts böses, wenn man die öffentlich rechtlichen Sender doch gelegentlich einschaltet. Beim täglichen Abendritual, wird das kühle Blonde geöffnet, die Schrunden an den Füßen eingecremt und das NeoMagazin eingeschaltet. Ja, wir finden Jan Böhmermann großartig. Wie auch immer, die Fußmassage wurde unterbrochen, um positiv schockiert festzustellen, dass Dendemann zurück auf der Bildfläche ist. Unfassbar.

Irgendwie ist der immernoch genauso toll wie früher.

Jan Böhmermann gab Dendemann einen Job, eine Bühne und eine Band. Der musikalische Direktor hat zu seiner alten Form zurück gefunden und bespaßt von nun an jede Woche das vor Ort einbestellte Publikum, sowie die Millionen vor den Fernsehgeräten. Dendemann und die Freie Radikale schimpft sich die Showband, welche u.a. mit Hashtags wie #therappening, durch die Show führt. Zudem wird Alleinherrscher Jan Böhmermann musikalisch miteinbezogen.

Sowohl positive, als auch negative Kritik gibt es jede Woche für seine Darbietung. Wir fragen uns eigentlich nur eins: Machst du noch mal ein Album?…

Stumpf ist Trumpf war seine letzte Single, nun gut, ist jetzt auch ein paar Jahre her. Äh ja, 5, um es ganz genau zu nennen. Was hat Daniel Ebel in dieser Zeit gemacht? Wissen wir auch nicht, interessiert uns auch nicht. Wir erfreuen uns an der wöchentlichen Rappgemeinschaft Dende/Böhmi mit zeitweise politisch aversierten Texten oder sinnfreiem Gequatsche über Star Trek.

Wir können es nur schwer glauben, dass Deutschlands womöglich bester Rapper mit der unfassbar erotischen Stimme wieder zurück ist, aber wir freuen uns.Negative Kritik können wir nicht finden, wir hoffen nur, dass die Findungsphase bezüglich der Gesichtsbehaarung, bald ein Ende hat. Movember Ja, Junember nein

(Damit man weiß, wofür die Gebühren anfallen)

Mit einem freundlichen Yo Mama verbleiben wir

Tiffi & Nina

Wir treten noch mal nach

Gepostet am Aktualisiert am

Ein 25-jähriges Jubiläum sollte man feiern…nicht.

Ein abschreckendes Beispiel lieferte uns Pleitegeier und Stimmungskiller Matthias Reim in den letzten Wochen. Sein perfides Video zum 25-jährigen Überleben von „Verdammt ich lieb‘ dich„, beeindruckte nicht nur das Aushängeschild von ZDFneo, den gebührenfinanzierten und zudem großartigen Fernsehmoderator Jan Böhmermann, sondern auch die Hipster-Clowns Joko und Klaas, die noch eine Schüppe drauflegten.

Ein viertel Jahrhundert quält uns Matthias Reim mit dem erlogenen Müll, der auf jeder Firmenfeier übergewichtige Herrschaften zum Disco-Fox animiert. „Das ist mein Lieblingslied“, ja genau. Das meinen wir.

Deshalb fragen wir uns, wann ist endlich Schluss damit? Muss Matthias Reim Kind Nummer 6 von Frau Nummer 5 in die Welt setzen, um sich in der Presse zu bewahrheiten? Der Schlagerkönig hat sich selbst das größte Geschenk gemacht, eine fantastische Darbietung seiner selbst, zusammengeschnitten in 3 Minuten Schwachsinn. Das weckt Aufmerksamkeit, vielleicht einige Shows im kommenden Jahr, ein zukünftiges Album…..und das alles zu einem unschlagbaren Sensationspreis von 299 €. Ihr findet das zu teuer? Wir finden es ist der absolute Burner.

Zusammenfassend möchten wir Matthias Reim für diesen Beitrag aufrichtig und von Herzen danken.

 

jubilaumsbox_offen_mit_inlayAnbei ein kleiner Vorgeschmack, aber das ist noch nicht alles. Wow!

 

Das Bestellformular liegt anbei, damit euer Matthias noch schneller zu euch kommt.

http://www.schlagerplanet.com/matthias-reim-limitierte-jubilaeumsbox/?utm_source=start_slider&utm_medium=660×440&utm_term=&utm_content=0&utm_campaign=mr.box

 

Verdammt, wir lieben euch

Tiffi & Nina